Die Felsen Tour im April

Wo die Felsen in die Höhe ragen |

Ein Aussichtspunkt jagt den nächsten. So lässt sich die Felsen Tour des Naturpark Südharz am besten beschreiben. Wer ein Freund von Weitsicht ist, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Auf nur knapp acht Kilometern Länge gibt es fünf traumhafte Panorama-Aussichten. Also quasi weniger als alle zwei Kilometer – zumindest statistisch. Um das Ganze auch auskosten zu können, müsst ihr euch anfangs allerdings ein wenig mühen. Ohne Fleiß kein Preis, wie man so schön sagt. So geht es ab dem Ilfelder Sportplatz bis zum hiesigen Grillplatz erst einmal gemächlich bergan. Ab dort wird es dann das erste Mal ein wenig anstrengend. Hier seht ihr auch schon das erste Mal warum die Felsen Tour ihren Namen trägt und das wird sich im Laufe der Tour so durchziehen. Die Kollegen vom Naturpark haben sich da schon etwas bei gedacht. Auf mal mehr und mal weniger schmalen Pfaden folgt ihr den Schildern mit der Aufschrift „Falkenstein“ (für die, die den GPS-Track nicht verwenden) bis zu eben diesem. Wenn ihr wieder zu Atem gekommen seid und euch den Felsen aus der richtigen Richtung anschaut wird euch der Name „Falkenstein“ klar. Lehnt euch zurück und genießt die Aussicht und packt an Tisch und Bänken euer Brot und Wasser (oder Bierchen) aus. Weiter führt euch der Weg an einer knorrigen alten Eiche vorbei bis zum höchsten Punkt der Tour, dem Poppenberg mit gleichnamigem Turm. Er sieht aus wie ein kleiner Eiffelturm, kann mit seinen 33 Metern aber nicht mit dem Original mithalten. Nachdem ihr von der Kanzel des Turms den ganzen Naturpark ausgespäht habt führt euch der Weg, es ist egal ob ihr den schmalen oder breiten nehmt an eine große Wegekreuzung, wo ihr weiter Richtung Ilfeld/Bielsteine lauft. Am besten ab hier immer der braunen Lokomotive folgen. Nach einem kleinen Stück Schotterweg geht es wieder auf Pfaden weiter. Es erwarten euch tolle Felsformationen mit den Kupfertalsklippen und den Bielsteinen. Also wie gesagt, Felsen wo man hinschaut – und die Aussichten: MEGA! Der untere Bielsteine ist dann auch leider die Letzte. Von hier geht es auf Schotterwegen durch das sogenannte Gottestal bis wieder hinab zum Parkplatz am Ilfeder Sportplatz.

PS: Heute noch ein kleiner kulinarischer Tipp. Wen nach der doch ein wenig anspruchsvollen Runde der Hunger gepackt hat, der kann wenige 100 Meter vom Parkplatz in der Gaststätte „Poppenbergs Ruh“ einkehren. Sehr lecker und zum Großteil regionale Produkte.

GPS-Track zum Download

Felsen Tour

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