King of Cross 2016 in Mühlberg

Long live the King

Das Motto des diesjährigen King of Cross in Mühlberg, zum Fuße der Drei Gleichen – nahe Erfurt – lautete mal wieder: Der König ist tot, lang lebe der König! Ihr fragt euch jetzt sicher: “Was schreibt der da heute für einen Blödsinn und was hat das mit Fotografie zu tun?” Natürlich will ich euch nicht im Dunkeln darüber lassen und möchte es euch erklären! Denn ihr sollt ja genauso viel Spaß daran haben wie ich, deshalb fange ich mal von vorn an, im Jahr 2015! Die Idee war geboren an einem Obstacle Cross Race teilzunehmen und meine Wahl viel auf den KING OF CROSS in Mühlberg. Von Olympiasieger Nils Schumann organisiert kann das nur cool sein dachte ich mir, doch leider bin ich genau in der Woche davor krank geworden und konnte nicht teilnehmen. Das ärgerte mich sehr, doch ich meldete mich sofort danach für 2016 an.

King of Cross

King of Cross 2016

Am gestrigen Sonntag war es nun endlich soweit, mein erstes Obstacle Cross Race. Dafür musste ich meine geliebte Kamera gegen die Laufschuhe tauschen. Doch natürlich gibt es auch dieses Mal eine Reihe von Fotos, sonst wäre es ja auch nicht MEIN Blog. Die Fotografin war auch schnell gefunden, es war meine Freundin. Sie macht das schon ganz gut, deshalb hat sie diese vertrauensvolle Aufgabe erhalten. Es musste ja festgehalten werden, wie ich über Ungetüme aus Stroh klettere und die tiefsten Wassergräben der Welt durchschreite. Es war 11.30 Uhr als das Rennen über die 8 Kilometer-Distanz (in Wirklichkeit waren es 9,7 Kilometer) startete. Die Voraussetzungen konnten besser nicht sein. Strecke Top, Wetter passte und die Leute waren einfach nur mega. Ach ja, die Organisation war auch klasse.

King of Cross

Die Hindernisse

Nicht umsonst heißt das Rennen “King of Cross”. Hier wird ein König und seine Königin gesucht, das kann natürlich nicht jeder sein. Die natürliche Auslese bestimmt von ganz allein, wer sich mit der Krone schmücken darf. Insgesamt versuchten knapp 1100 kühne Anwärter den Thron zu erklimmen. Auf meiner Strecke gab es 12 Hindernisse zu meistern. Zu den leichteren gehörten da noch die Wassergräben, die Duckmäuser, ein Haufen aus schwarzem Gummi, die Wand aus Stroh und der Feuersprung. Für wen dies noch nicht reichte, der konnte an der langen Wand hinauf zur Mühlburg zeigen was in ihm steckt. Hier sind so einige Siegträume zerplatzt. Auch für mich war dies das härteste Hindernis des King of Cross 2016, denn dort war gehen statt laufen angesagt. Doch am Ende reichte es für Platz 122 von 544 Startern auf der Sprint-Distanz. Das war gleichzeitig Platz 112 in der Männer-Konkurrenz (369 Starter) und Platz 21 in der Altersklassen-Wertung (72 Starter). Für mein erstes OCR eine sehr zufriedenstellende Leistung. Wäre ich zwei Minuten schneller gewesen, hätte es sogar für die TOP 100 gereicht.