Niedersachswerfen ist auch schön

Die schönsten Plätze in Niedersachswerfen

Da wohne ich nun seit über einem Jahr in Niedersachswerfen, am Rande des Harzes und muss euch sagen: „Warum immer in die Ferne schweifen, wenn es auch zu Hause wirklich schön ist!“ Um euch das zu beweisen, habe ich zwei meiner Lieblingsplätze in meiner neuen Heimat für euch ausgewählt, die ich in diesem Blog zeigen möchte. Natürlich gibt es noch den ein oder anderen schönen Platz mehr. Doch ich will nicht alles auf einmal verraten 🙂
Jeder der selbst aus Niedersachswerfen kommt wird diese beiden Orte sicher kennen und auch lieben. Nur kommt es auch immer darauf an, aus welcher Perspektive und zu welcher Jahres- und Tageszeit man diese Orte besucht. Das habe ich versucht für euch ein wenig festzuhalten.

Niedersachswerfen Hammaphotos

Auf zum Tanzteich

Im Harz, wie auch im Südharz, ranken sich wilde Sagen und Mythen durch die Landschaft. So auch um den Tanzteich bei Niedersachswerfen. Unterhalb des Mühlberges gelegen, versprüht er eine ganz eigene Magie. Aber nicht nur der Teich selbst lässt wilde Sagengeschichten durch den Kopf spuken. Bereits der Weg zum Teich wirkt mystisch. Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch moosbewachsene Gipsbrocken, die vor vielen Jahren aus dem Mühlbergmassiv gebrochen sind. Auf der einen Seite steigt jener Mühlberg steil hinauf, auf der anderen Seite wirkt der Untergrund weich, fast ein wenig wie Moor. Nach einigen hundert Metern durch diese Steinlandschaft wird es licht und der mystische Tanzteich erscheint vor einem. Hier solltet ihr euch einfach ein wenig Zeit nehmen und den Blick über das Wasser genießen. Ein toller Platz zum Entspannen.

Niedersachswerfen Hammaphotos

Die Wache auf dem Mühlberg

Nach der Entspannung kommt die Anstrengung, die sich mehr als lohnt. Zurück vom Tanzteich, auf der Straße unterhalb des Mühlbergs, geht schräg gegenüber der grünen Bere-Brücke ein Weg den Berg hinauf. Der Weg zum ehemaligen Mühlberg-Café. Doch nur die ersten Meter folgen wir dem Handlauf und biegen nicht scharf nach rechts ab, sondern steigen die steilen Serpentinen hinauf, bis an die Lichtung. Dort erreichen wir die sogenannte „Wache“. Es erschließt sich ein traumhafter Blick über Niedersachswerfen. Für mich der schönste Ausblick über diesen Ort. Wenn ihr euren Blick weiter schweifen lasst erkennt ihr auch den Kohnstein und ein wenig weiter im Hintergrund ist auch die Kreisstadt Nordhausen zu erkennen. Doch gestern, zum Tag der Deutschen Einheit, hatte ich noch ein weiteres Ziel – der Sonnenuntergang! Von hier oben, mit Blick Richtung Woffleben und Kohnstein, tun sich sehr oft die schönsten Farben am Himmel auf. So wie auch dieses mal. Doch seht selbst.

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