Paris – die Stadt der Liebe

In das Pariser Leben eintauchen…

…ist gar nicht so schwer wie man zu denken vermag, denn Paris ist zwar eine Großstadt, aber meiner Meinung nach mit viel mehr Charme, als die Großstädte die ich bisher kennen lernen durfte. Auch wenn es in der französischen Metropole zugegebener Maßen recht dreckig scheint, so machen dies die kleinen Gassen, die schicken, alten Gebäude und die Pariser das wieder wett. An jeder Ecke kleine Restaurants, neckische Lädchen und hier und da mal ein Straßenkünstler. Für mehr Straßenkünstler muss der Weg ins Künstlerviertel Monmatre führen. Und da führte er mich und meine Freundin auch als erstes hin. Auf den höchsten Punkt der Stadt, die Sacre Coeur. Von hier habt ihr einen traumhaften Ausblick über Paris.

Paris Hammaphotos

Mobil in Paris

Nach Monmartre und zur Sacre Coeur geht es natürlich nur fußläufig. Auch ansonsten kann ich nur empfehlen die Metro zu ignorieren. Zumindest wenn man auf Besuch ist. Ihr verpasst einfach zu viel. Über der Erde habt ihr so viele Möglichkeiten euch fortzubewegen, die einen schneller, die anderen langsamer. Mein Favorit sind meine beiden Füße. Denn dabei findet man doch eher die ein oder andere versteckte „Sehenswürdigkeit“ die kein Reiseführer kennt. Wer es ein wenig touristischer mag und etwas Wissen anhäufen möchte, sollte die „hop on, hop off-Busse“ nutzen, aber vorsichtig, die sind nicht so günstig. Legt ihr eher Wert darauf von A nach B zu kommen und das kostengünstig, dann sucht euch passende Buslinien. Pro Strecke, inklusive Umsteigen kostet der Spaß nur zwei Euro pro Person. Damit sind wir sogar nachts noch zum Eiffelturm gekommen. Allerdings ist es nichts für ungeduldige. Es wird zwar angezeigt, wann der Bus an der Haltestelle ist, aber das ist keine Garantie.

Natürlich könnt ihr auch den Wasserweg nutzen. So kostet eine Tageskarte mit dem „Batobus“, ein „hop on, hop off-Bus“ auf dem Wasser, 17 € pro Erwachsener. Nicht unbedingt etwas für Leute mit Low Budget, aber es ist toll auf der Seine zu fahren und sich ein paar Sehenswürdigkeiten von dort aus anzusehen.

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Land und Leute

Die Menschen in Paris verbreiten wenig Hektik. So etwas bin ich von einer Großstadt nicht gewohnt, kommt mir aber sehr entgegen. Auch das Vorurteil, Franzosen wären Deutschen gegenüber eher reserviert kann ich nicht bestätigen. Vielleicht ist Paris schon zu multikulturell um als Maßstab für ganz Frankreich zu gelten,  doch ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Man sollte allerdings schon versuchen, aus Höflichkeit, mit ein paar Brocken Französisch aufzuwarten, wie „Merci“, „Bonjour“ und weiteren Kleinigkeiten, da werden die Hauptstädter gleich noch ein wenig freundlicher. Ein weiterer Punkt der mich beeindruckt hat ist, wie die Pariser nach den Anschlägen der jüngeren Vergangenheit ihre Lebensfreude weiter mit Stolz präsentieren. Wir hatten auch nie das Gefühl um unser Leben fürchten zu müssen. Das lag einerseits an der hohen Präsenz von Polizei und Armee, die aber nie das Stadtbild zerstörten, andererseits aber auch an den Menschen selbst. Nur das Portmonee würde ich in der einen oder anderen Ecke der Stadt ein wenig fester halten. Vorrangig an den Stufen der Sacre Coeur und im Bezirk Pigalle, wo das Rotlichtviertel ansässig ist.

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Sehenswürdigkeiten

Auch wenn wir natürlich schon versuchen Dinge zu sehen, die nicht in jedem Reiseführer stehen, so war es gerade für meine Freundin, Paris-Erstbesucherin, wichtig die Highlight-Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Die kann man sich meiner Meinung nach auch bei jedem Paris-Besuch aufs Neue anschauen. Müsste ich eine Reihenfolge festlegen, dann würde sie in etwa so lauten: Sacre Coeur (mit Monmartre), Notre Dame, Eiffelturm (bei Nacht), Louvre, Arc de Triomphe, Champs Elyseé, Moulin Rouge. Das sind ja auch so die meistbesuchtesten von Paris. Doch auch diese sind natürlich nicht immer gleich. Es kommt darauf an von wo man sie betrachtet. Gerade der Eiffelturm bietet da viele Ansichten. Ob direkt darunter, von der Seine-Brücke, aus der Entfernung vom Pantheon, vom Schiff aus oder vom Arc de Triomph. Nur einige wenige Blickwinkel auf das Wahrzeichen von Paris. So verhält es sich auch bei den anderen Highlights. Geht nicht immer dorthin wo die anderen sind um Fotos zu machen. Sucht euch eure eigenen Punkte und Tageszeiten. Ihr werdet schnell feststellen, dass ihr den Blick auf etwas Besonderes habt, dass für viele einfach nur eine Sehenswürdigkeit wie viele ist.

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Essen und Trinken

Die Verpflegung ist eines der wichtigsten Themen für den Menschen an sich. Vor allem aber der Franzose fällt durch seine Liebe zum Essen und Trinken auf. Das allerdings nicht maßlos wie andere Nationen. In Paris wird genossen. Das hat natürlich auch seinen Preis. Gutes Essen und ein fein schmeckender Wein dazu, das will auch bezahlt werden. Dazu kann ich euch zwei Tipps mit auf den Weg geben: Bucht nicht das Frühstück im Hotel für 15 €, auch wenn es euch bequemer erscheint, sondern nehmt eine Dusche, putzt euch die Zähne, macht euch fertig für den Tag und schlendert los zum nächsten Bäcker. Der hat alles was euer Frühstücks-Herz begehrt, zu einem unschlagbaren Preis. Dann nehmt ihr dies und setzt euch im optimalen Fall ans Ufer der Seine, mit Blick auf die Notre Dame. Ihr holt eure Baguettes und Croissants aus der Tüte und frühstückt so, wie ich mir das in Paris schon immer vorgestellt habe. Und tatsächlich, es ist möglich.

Der zweite Tipp für alle, die sich gern bekochen lassen. So wie auch wir. An sich haben es die Preise auf den Speisekarten ganz schön in sich, wenn es nicht gerade Chinesisch oder Fastfood sein soll. Doch es gibt eine tolle Internetseite, mit dazugehöriger App. Sie schimpft sich www.lafourchette.com oder auch www.thefork.com. Einfach im gewünschten Restaurant zu einer bestimmten Zeit einen Tisch über diese Seite/App reservieren und bis zu 50% auf die Rechnung sparen. Dadurch waren wir dreimal lecker Speisen, und ich meine wirklich lecker!!! Der ganze Spaß hat uns nie mehr als 40€ gekostet, für beide zusammen. Wir haben immer eine Vorspeise, zwei Hauptgerichte, eine Nachspeise und jeweils ein Getränkt pro Person zu uns genommen. Wasser aus der Leitung gab es gratis dazu.

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Was ist mit Disneyland?

Wer aufmerksam meinen Blog liest wird sicher festgestellt haben, dass wir ja auch nach Paris gefahren sind, um Mickey Mouse und seine Freunde zu besuchen. Das haben wir auch gemacht, doch da müsst ihr euch noch ein wenig gedulden, denn dazu wird es einen eigenen Blog-Beitrag geben, da es diesen einfach gesprengt hätte! Zu viele Fotos, zu viele Eindrücke, einfach zu viel, um es auf einmal zu verarbeiten. Aber nächsten Montag ist es dann auch soweit und ihr bekommt Goofy zu sehen, ein Feuerwerk und jede Menge Disney-Zauber.

Paris – Die Stadt der Liebe