Rund um die Rabensteine bei Hasselfelde

Rabensteine an der Rappbode

Irgendwie sind Wetterberichte auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Leicht bewölkt war ab 10.00 Uhr für den 16.02.2016 rund um Hasselfelde angesagt. Also wieder einmal Freundin, Hund und natürlich Kamera eingepackt und ab an die Rabensteine an der Rappbode-Talsperre, genauer gesagt dem Vorbecken. In Hasselfelde angekommen: alles bewölkt und nicht nur leicht. Null Sonne, aber die Hoffnung, dass es noch ein wenig aufklart. Es war ja erst 8.30 Uhr. Im Gegensatz zur Heimat lag hier „oben“ auch wieder mal Schnee. Für Mitte Februar natürlich nicht ungewöhnlich, aber eben leider auch nicht sehr farbintensiv. Schöne Schneefotos sind aber auch toll, vor allem wenn man am Wasser umher wandert. Das Ziel waren aber die Rabensteine und die waren von Hasselfelde noch gut fünf Kilometer entfernt. So ging es erstmal drei Kilometer auf dem Harzer-Hexen-Stieg entlang. Gleich zu Beginn trafen wir auf einen Sprung (Herde) Rehe. Circa 15 Stück. Das war toll. Leider habe ich kein Tele-Objektiv und deshalb nur Fotos mit „kleinen“ Rehen. Weiter, immer am Rappbode-Vorbecken entlang, erreichten wir nach knapp fünf Kilometern die Großen Rabensteine. Unterwegs sahen wir auch immer wieder Luchsspuren, was uns sehr faszinierte, dem Hund war es, glaube ich, egal. Die Großen Rabensteine bieten eine tolle Aussicht auf die Rappbode. Da kam ich nicht umhin, Panorama-Aufnahmen zu machen, auch wenn das Wetter noch so trüb war. Jetzt wurde es ein wenig abenteuerlich. Die Wanderkarte, die wir mit hatten, zeigte einen Weg zu den Kleinen Rabensteinen, der irgendwann im Wasser endete. Zu faul, um zurückzulaufen, entschieden wir uns – okay ich entschied – einfach steil den Berg hochzulaufen. Und siehe da, genau oberhalb, wo der Weg ins Wasser ging, waren die Kleinen Rabensteine. Die Aussicht war nicht ganz so toll wie bei den „Großen“, aber nun ja. Ein wenig Sport ist auch nicht verkehrt. Wir folgten der Talsperre bis zur Trageburg, einer Ruine, die allerdings nicht mehr als solche erkennbar ist. Von dort folgten wir wieder dem Harzer-Hexen-Stieg bis nach Hasselfelde. Abgesehen von der kleinen Kletterpartie und dem ungenauen Wetterbericht eine schöne Tour. Am Wasser halt.

Der GPS-Track zur Tour hier.

Aber schaut selbst, wie toll es war:

Rund um die Rabensteine