Schneechaos rund um Torfhaus und Bad Harzburg

Torfhaus ein einziger Parkplatz |

Das Ziel unseres heutigen Blogs war der Radau-Wasserfall in Bad Harzburg, weil der zu dieser Zeit immer schön gefroren ist. Der kürzeste Weg dorthin führt über Torfhaus. Doch bereits kurz nachdem wir losgefahren waren, sagte uns Google Maps, dass dies heute nicht die beste Idee sei. Die Route war rot markiert und sollte 17 Minuten länger dauern. Da ich dennoch gern zum Wasserfall wollte, sind wir außen herum gefahren, was in dem Fall heißt, wir sind über Bad Blankenburg und die B6n nach Bad Harzburg gezuckelt. Im Nachhinein hätte man sich die Aktion sparen können. Am Radau-Wasserfall angekommen, wo wir eine kleine Wanderung starten wollten, gab es keine Parkmöglichkeit mehr. Alles war voll und nach zweimaligem korrigieren und leichter Genervtheit, haben wir uns dann entschieden wieder gen Heimat zu fahren und dort eine kleine Runde mit den Hunden zu spazieren. Doch mal eben kurz wieder nach Hause war an diesem Tag nicht drin. Bereits kurz hinter Bad Harzburg, hinauf nach Torfhaus, bildetet sich ein Stau.

Torfhaus

Da stellt man sich erstmal die Frage: “Was ist da los?” Und wenn dann auch noch ein Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene an einem vorbei fährt, dann malt man sich natürlich so ein paar Sachen aus. Sollten wir nun umdrehen oder mit ein wenig Geduld den Weg weiter verfolgen und die verschneite Landschaft beobachten. Da ich das Vergnügen hatte zu fahren, sind wir auf unserem Weg hinauf nach Torfhaus geblieben. Circa 3 Kilometer vor dem Erreichen des beliebtem Urlaubsortes zeichnete sich schon ab, was das “Problem” des Staus war. Die normalerweise in beide Richtungen zweispurige Straße war auf jeweils eine Spur verengt, da die beiden äußeren Spuren als Parkplatz freigegeben wurden. Somit war ohnehin schon wenig Platz, bei den Massen, welche den Harz am vergangenen Sonntag bevölkerten. Hinzu kam dann auch noch, dass mehrere Autofahrer mitten auf der Straße ein Panne hatten und mit Warnblinkanlage weder vor noch zurück konnten. So war das Chaos perfekt.

Weit weg vom Trubel

Als wir Torfhaus dann nach zwei Stunden (normal 15 Minuten) passiert hatten, wollten wir einfach nur noch weg von dort. Aber wir hatten ja auch noch die Hunde dabei, die sollten ja auch ein wenig Spaß haben. Nur wohin? Glaubt mir, der Harz war an diesem Tag so voll, das hab ich so noch nicht erlebt. Alle Parkplätze im Umkreis von 15 Kilometern rund um Torfhaus waren restlos belegt. Kurz vor Walkenried, also quasi fast schon wieder daheim, haben wir endlich nochmal eine Möglichkeit gefunden eine Rast zu machen. Die zwei Vierbeiner konnten es kaum erwarten aus dem Auto herauszukommen und in den Schnee zu springen. Einfach herrlich den beiden dabei zuzusehen, wie sie sich durch das weiße Nass frästen. Das könnt ihr euch schön in der Galerie anschauen. Damit ihr nicht den selben “Fehler” wie wir macht, möchte ich ein paar Tipps da lassen:

  1. Wenn ihr zum Sonntag, bei super Schneebedingungen und tollem Wetter in den Harz fahrt, dann so früh wie möglich!
  2. Versucht die überlaufenen Orte zu meiden, wenn ihr den Tag genießen wollt.
  3. Habt immer genug Benzin im Tank. 🙂

Ich für meinen Teil werde diese Dinge in nächster Zeit beachten und freue mich schon auf meinen nächsten, dann hoffentlich auch fotografisch abwechslungsreicheren Blog Beitrag, der Montag in zwei Wochen erscheinen wird!

Bis dahin, euer Christian