Von Orangerie, Schokomanufaktur und Wasserburg

Wasserburg und Esperstedter Ried

Wer in Thüringen das Wort Wasserburg hört, dem fällt sofort die Wasserburg in Heldrungen ein. Genau diese habe ich am vergangenen Wochenende besucht. Doch das war nicht alles. Der Osten des Kyffhäuserkreises bietet so einiges, was sicher noch nicht alle kennen. Bevor meine Freundin, der Hund und ich uns auf den Weg zur Wasserburg gemacht haben, führte uns der Weg als erstes ins Esperstedter Ried. Gerade in der bunten Jahreszeit rasten hier Unmengen an Kranichen auf ihrer Reise in den Süden. Wir waren scheinbar noch zu früh dran, denn bis auf ein paar Fischreiher konnten wir keine größeren Vögel sehen. Also ging es weiter nach Heldrungen. Zwei Wassergräben umrahmen das mittelalterliche Bauwerk. Sehr beeindruckend und schön zu fotografieren. Einmal rundherum um die Anlage und durch den Tunnel hindurch. Schon spannend, auf was für Ideen die damals schon gekommen sind.

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Ohne Charlie in der Schokoladenfabrik

Nachdem wir dann mit dem Besichtigen der Wasserburg fertig waren, in dem auch eine Jugendherberge integriert ist, wollten wir uns an diesem doch recht kühlen Herbsttag ein wenig aufwärmen – sowohl von innen, als auch von außen. Zum Glück gibt es nur einen Ort weiter die Goethe Chocolaterie. Ja genau, in Oldisleben wird Schokolade hergestellt und zwar nachhaltig und von Hand. Und das Beste ist, sie ist sowas von lecker!!! Leider habe ich einen Fehler auf meiner Speicherkarte gehabt, sodass ich euch keine Fotos der Schokolade zeigen kann. Das heißt ihr müsst selbst hinfahren. Es lohnt sich wirklich. Die Schokolade wird hier quasi, zu Recht, in allen Varianten gefeiert. Nach einer heißen Trinkschokolade, einem Stück Schoko-Johannisbeertorte, sowie einem Stück Quarkkuchen, haben wir uns dann frisch aufgewärmt auf den Weg gemacht zum nächsten Ziel, Bendeleben.

Wasserburg Hammaphotos

Barockes Bendeleben…

…so nennt sich der Denkmal- und Geschichtsverein in dem kleinen Ort im Kyffhäuserland. Das kommt nicht von ungefähr. Von weitem sieht man schon den leicht geneigten Kirchturm, der allerdings nicht barock ist. Im Ort angekommen wird man gleich von einem Gutshaus empfangen, an den sich das Schloss mit dem schön angelegten Schlosspark  anschließt. Nach einer Runde durch den Park, mit einigen Teichen, einem römischen Bad, einem kleinen Springbrunnen und vielen idyllischen Plätzen zum Entspannen, wollten wir auch noch zur Orangerie, von der ich schon einiges gehört und gesehen hatte. Diese war auch nur einen Steinwurf entfernt und so konnten wir das Auto am Gutshof geparkt lassen. Leider war das Wetter nicht der Oberhammer, sodass die Orangerie nicht ihren vollen Glanz entfalten konnte. Dennoch sehr schön gebaut und angelegt und als Fotoobjekt sehr gut zu gebrauchen.

Wasserburg Hammaphotos

Abschluss im Burghof

Nach einem langen Tag mit Wasserburg, Esperstedter Ried, der Schoko-Manufaktur in Oldisleben und dem barocken Bendeleben ließen wir den Tag im Burghof am Kyffhäuser ausklingen. Dazu bestellte ich eine halbe Ente mit Klößen und Rotkohl und meine Freundin entschied sich für den Schweinebraten. Wenn ihr wüsstet wie gut das geschmeckt hat. Leider kann ich euch in den Blog keine Gerüche oder ähnliches einbauen, sodass ihr auch dort selbst hinfahren müsst.

Am besten ihr macht das gleich am kommenden Wochenende, denn dann könnt ihr in Bendeleben auch gleich noch die Kirmes besuchen, zu der Werner Beinhart am Ortseingang einlädt.

Wasserburg Hammaphotos

2 Replies to “Von Orangerie, Schokomanufaktur und Wasserburg”

  1. Unter nimm eine Entdeckungsreise – Egal wo du bist! Hallo Christian,aus deiner Bilddokumentation muss man nicht unbedingt ans andere Ende der Welt reisen, um etwas Neues zu entdecken. Es genügt oftmals bereits der Nachbarort. Und manchmal entdeckt man wahre Geheimtipps, wenn man sich traut, die bekannten, aber ausgetretenen Pfade zu verlassen. Mach weiter so.

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